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Montag, 21. Januar 2019

Jakobsschaf, die Zweite....

 

ein Teil der Vliese ist mal verarbeitet, das heißt: aussortiert, gezupft, gewaschen (mehrmals) - während des Trocknes nochmal gezupft, durchgekämmt, kardiert und dann endlich versponnen. Die beiden Stränge wurden mittlerweile der Schafbesitzerin übergeben, die sich daraus eine wohlig wärmende Haube stricken wird. Die kann man auch bei der momentan herrschenden Kälte gut gebrauchen. Das Garn ist sehr weich und hat eine wunderbare Qualität. Ich hoffe, dass ich dieses Jahr wieder zu Jakobsschafvliesen komme.
 
 
 

Samstag, 15. Dezember 2018

Horch was kommt von draussen rein

So, ein ganzer Sack Jakobsschaf aus einem Biobetrieb in Österreich wartet auf Verarbeitung. Ich geh mal Wolle waschen

Donnerstag, 2. August 2018

Weil es soviel Spaß gemacht hat,

gibt es ein zweites Sitzfell. Die Unterlage ist wieder Tiroler Bergschaf und portugiesische Merinowolle. Ich hoffe, dass die Spraymarke noch verschwindet, aber irgendwie peppt der rote Streifen das Fellchen auf, also alles halb so schlimm

Mittwoch, 7. Juni 2017

Ysop

Die Ysoppflanzem haben mittlerweile deutlich zugelegt, aber die Kollegen aus dem Vorjahr sind klar im Vorteil.
 
Der große Strauch wird bald zu blühen beginnen, dann haben die Bienen wieder viel zu tun! 
 
Wer mehr über Kräuter und ihre unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten erfahren möchte:
Am 24.6.2017 (also kurz nach Johanni) findet in 2224 Sulz im Weinviertel von 10:00 -13:00 ein Workshop zum Thema: Kräuterverarbeitung Basiswissen: Kräuterauszüge selbst herstellen, statt.
Folgende Themen werden behandelt: welche Öle verwende ich, wie stellt man einen alkoholischen Auszug her, welche Alternative gibt es zum alkoholischen Auszug, was sammelt man wann und wie?
Hergestellt wird ein einfacher Balsam und ein aluminiumfreies Sommerdeo.
Kosten: 55,--/TN, Skript und Material ist inkludiert.
Anmeldung bis 20.6 per email: pryce.ruth@gmail.com


Donnerstag, 26. Januar 2017

Der Mensch lebt nicht von Wolle allein....

daher war ich wieder einmal bei Heidi kochen. Thema diesmal: Nudeln selbst herstellen. Das verwendete Mehl, sowie der Hartweizengrieß kommen von einer Mühle nördlich von Wien, das Getreide dafür aus Niederösterreich, die Eier von Heidis sehr glücklichen Hühnern, und Pesto und Tomatenmark aus dem eigenen Garten. Es war wunderbar nur regionale Produkte zu verwenden!

     
 


 Zugegeben, bei der Lasagne haben wir dann auch Produkte verwendet, die von weiter weg kommen :-) Geschmeckt hat es fantastisch und die Runde war sehr gesellig!
 
Im März macht Heidi auch einen Backkurs für Brauchtumsgebäck! (z.B. Rosenkrapfen) 
 
Weitere Termine findet ihr hier: https://heidis-koch-werkstatt.jimdo.com/kurse/


Donnerstag, 24. März 2016

Frühling

ich will endlich Frühling haben! Die Temperaturen sind ja noch nicht so wirklich frühlingshaft (zumindest bei uns im Osten Österreichs) und in 9 Monaten ist schon wieder Weihnachten :-)

Pünktlich zu Ostern haben zumindest mal die ersten Paradeiser gekeimt. Gut so, denn Ende April gibt

 
es wieder den Pflanzenmarkt, bis dahin sollten die Kleinen noch kräftig wachsen. Was dieses Jahr übrig bleibt, wird diversen Gemeinschaftsgärten gespendet.
 
Was ist denn das ?
 
  Soviel sei verraten, es handelt sich nicht um die Brustbeharrung eines Yetis. Nein, ich hab wieder mal was neues angefangen. Circa eine Stunde später sah das Ding dann so aus:
 
 
und nochmals circa 3 Stunden später, weil ich das ganze noch nicht wirklich durchschaut habe, so:
 
 
Eine Sitzunterlage! Naja zumindest für einen Kinderpopo reicht es, für mich ist es noch etwas zu klein. Die Färbetöpfe haben jetzt ein wenig Ruhepause, da filzen momentan viel, viel spannender ist. Da allerdings der Waid schon Blütenknospen ansetzt, sollte ich da dann noch wohl mal wieder blaumachen :-)
 
 

 

 
 
 
 

Mittwoch, 2. März 2016

Zaghaft..

So richtiges Färbewetter ist ja noch nicht - aber ich musste mal anfangen:

Alles mit Krappwurzel gefärbt, der zweite Strang von links ist ein 50% Seide- 50% Wollegemisch, ein Traum - so weich, so richtig zum Reinkuscheln. Der rechte Strang ist in Natura schon oranger, das Foto ist leider nicht optimal, ich muss mich mal um eine neue Kamera kümmern, das wird aber etwas dauern :-( 


Da Frau ja nicht untätig ist, habe ich vergangenes Wochenende einen Workshop zum Thema: "Ein Glück, dass es Pech gibt" besucht, wo es um die Gewinnung von Baumharzen, den Unterschied zwischen Harz und Gummi, sowie um die Verarbeitung von Pech ging. Den Termin hatte ich von:
https://gartenpolylog.org/events. Dort werden einige sehr interessante Sachen angeboten, nicht nur zum Thema Gemeinschaftsgarten. Es gibt auch jeden ersten Mittwoch im Monat ein gemütliches Treffen, wo Ideen, Samen und Pflanzen getauscht werden können.

Ich bin jetzt ja auch Besitzerin eines Spinnrades :-) Bis dort die ersten Erfolge zu verzeichnen sind, wird es aber etwas dauern. Wenn meine Freundin Julia spinnt, dann sieht das immer so einfach aus, aber ich sage euch: ganz so einfach ist die Sache nicht. Bis jetzt habe ich zwar geschafft, dass sich der Kammzug in meinem Schal verfangen hat - und ich mich fast erwürgt hätte, aber Faden ist leider noch keiner entstanden. Aber: wie bei fast allen Dingen: Übung macht (vielleicht) den Meister!
Ich bin jedenfalls schon neugierig, wann ich den ersten, regelmässigen Faden schaffe.

Samstag, 13. Februar 2016

Färbesaison ist eröffnet

Auf zu neuen Ufern: meine erste Kammzugfärbung!

Gefärbt wurde mit Cochenille, roter Zwiebelschale und Ligusterbeeren.
Der Kammzug stammt von einem Corridaleschaf, und eine liebe Freundin
wird ihn dann verspinnen. Ich werde zwar bald stolze Besitzerin eines
eigenen Spinnrads sein, aber die ersten Versuche werden noch ein bisschen
dauern. Ich bin ja schon sehr neugierig, wie der Kammzug dann versponnen
aussieht.
 
Als Vergleich habe ich einen Strang Merinowolle mitgefärbt, die Farben sind dort doch deutlich intensiver (wie immer mit auf dem Foto: der Fuss :-))







Mittwoch, 3. Februar 2016

Hab Sonne im Herzen...

ob es stürmt oder schneit :-) Rechtzeitig für einen so grauen Tag wie heute:


voila, die neue Tasche ist fertig. Diese Tasche wurde mit 50° in der Waschmaschine gefilzt und ist daher etwas kleiner als ihre Vorgängerin, aber für mich hat sie genau die richtige Größe.

Vergangenes Wochenende fand auch das 2. Wollspektakel statt, es war wieder einfach eine traumhafte Zeit. Viele nette Menschen, viel Spass und viel Prosecco. Tja, Fotos gibt es leider keine, weil in der Aufregung wieder mal vergessen habe, welche zu machen. Da muss ich dran arbeiten!

Ich freue mich schon, wenn die Färbesaison endlich wieder losgeht!! Vielleicht klappt es ja schon nächste Woche, mal so im ganz kleinen??

Ich werde berichten. Dieses Jahr soll ein Krapp und Indigoschwerpunkt werden, schauen wir mal, was dann wirklich passiert.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Angriff der Killervampire?

Was ist denn das? Tomatenpüree, ein Aktionsbild, Angriff der Killervampire? Nein, es ist Hagebuttenmus. Dieses Jahr war der Rosenstrauch voll mit Hagebutten und nachdem alle davon schwärmen, habe ich mir gedacht, ich probier mal Hagebuttenmarmelade zu machen. Und ich muss sagen: der Geschmack ist einfach himmlisch, eine leichte Bitternote, aber voller Geschmack. Wie wird's gemacht?
700 g Hagebutten entstielen und die Fruchtnabe wegschneiden, dauert schon ein wenig :-) Dann die Hagebutte in 250 ml Flüssigkeit (in diesem Fall frisch gespresstem Orangensaft, gut schmeckt es aber auch Trauben- oder Apfelsaft) weichkochen, dauert ca. 40 Minuten, immer wieder umrühren und nachsehen, ob da nichts anbrennt, gegebenenfalls noch etwas Flüssigkeit dazugeben. Dann die Hagebutten mit der Flotten Lotte 2x passieren (zuerst die Scheibe mit den etwas grösseren Löchern, und dann nochmals mit der feinen Scheibe passieren). Wer es ganz fein haben will, kann dann das Mus noch durch ein Sieb streichen. Das bleibt dann das über:

Die Kerne könnte man jetzt waschen und im Backrohr trocknen (bei sanfter Hitze) und dann fein zerreiben und mit Zucker vermengen, schmeckt dann fein nach Vanille, oder man kann mit den getrockneten Kernen auch räuchern!

So, dann zum Mus zumindest 0,5 Kilo Gelierzucker 2:1 dazugeben, gut umrühren, aufkochen lassen, Gelierprobe machen! und dann heiss in Twist-off Gläser füllen.

Schmeckt super!!! Die Mühe lohnt sich und die Patzerei ist nicht ganz so schlimm wie befürchtet.

Samstag, 26. Dezember 2015

Winterzeit ist Zitrusfruchtzeit


Der Winter lässt ja noch auf sich warten und man kann ja in aller Gemütlichkeit den Nachmittagskaffee auf dem Balkon trinken. :-) und dazu vielleicht ein frisches Semmerl mit Orangenmarmelade, hmmmmm.

Ich war mal wieder auf Beutezeug bei Herrn Crupi: http://www.crupi.at/. Meiner Meinung nach eines der besten Geschäfte in Wien. Die Auswahl ist nicht allzu groß, aber was angeboten wird, hat eine Top-Qualität. Die Zitrusfrüchte stammen aus unbehandeltem Anbau aus Sizilien und man merkt es auch. Also man nehme: ca 2 kg Orangen, ergibt 0,75 l Saft, 1 Packung Gelierzucker 2:1 und etwas Zeit. Die Orangen gut abbürsten und mit heißem Wasser gründlich waschen. Die Schale am Besten mit einem Sparschäler abschälen und in feine Streifen schneiden. Die Orangen dann auspressen und den Saft aufheben. Die Orangenschalenstreifen in etwas Wasser ungefähr 30 Minuten weichdünsten, falls noch Wasser übrig ist, dieses wegleeren, da es Bitterstoffe enthalten kann. Dann die Orangenschalenstreifen zum Orangensaft geben, Gelierzucker dazu, aufkochen lassen und in saubere Gläser abfüllen. Wer mag kann noch eine halbe Verschlusskappe Cointreau dazugeben, das hebt den Geschmack und die Laune :-)

Es ist dann so, als ob man die Sonne im Glas eingefangen hätte. Vertreibt an trüben Wintertagen garantiert die schlechte Laune. Wenn noch Schalen übrig sind, kann man diese Trocknen und für Likör, Orangensalz oder Orangenzucker (passt zum Beispiel gut zu Palatschinken) verwenden.
 




Freitag, 2. Oktober 2015

Kreatives Foto........

Beim Fotografieren bin ich ja nicht ganz so gut, aber als ich dass sah, musste ich doch sehr schmunzeln.

 

Bei welcher Gelegenheit dieses "aussagekräftige" Bild entstanden ist, verrate ich in einem der nächsten Beiträge, nur soviel sei verraten, das war auch dabei:

 
 


Ein Pferd hat vier Beiner......

sang einst Fredl Fesl, ich bin ja froh, dass ein Mensch nur zwei hat und ich somit immer nur 2 gleiche (oder zumindest annähernd gleiche Socken stricken muss :-) )

Einer ist ja schon ganz fertig, und der zweite nähert sich der Vollendung...Das gelbe Blümchen ist aufgestickt, aber ich weiss noch nicht, ob das so bleibt. Bin gespannt ob sich ein neuer Besitzer findet, oder ob sie bei mir bleiben.

Montag, 21. September 2015

Überbewertet....

Man hört ja immer wieder, dass Paradeiser, um zu gedeihen, viel Platz und Dünger brauchen. Es geht auch anders:


Da wächst doch wirklich und wahrhaftig in der Mauerritze, im Schatten der Wand eine gelbe Johannisbeertomate und trägt auch noch Früchte :-). Ich habe sie dort nicht hingesetzt, sie ist ganz von alleine gekommen. Also Düngung und gute Erde vollkommen überbewertet. Generell war ja 2015 zumindest im Osten von Österreich ein fantastisches Paradeiserjahr und langsam wissen wir nicht mehr wohin damit. Paradeisersauce haben wir schon reichlich eingekocht, und auch
eine ganz tolle Chili-Paradeisermarmelade:
 
Man nehme laut Rezept:

100 g Chili entkernt, wer es gerne schärfer hat, lässt die Kerne drin

1000 g Paradeiser (Stengelansatz entfernen und wiegen)
500 g Gelierzucker 2:1,
1 Sackerl (25g) Gelfix 2:1 (kann man weglassen wenn man eine Sauce möchte). Wir hatten keines zuhause, und die Marmelade hat trotzdem geliert,

3 Teelöffel Kräutersalz oder auch ganz normales Salz
30 g Zitronensaft, ist so ca. der Saft einer Zitrone
 
Zubereitung:
Chili mit Mixer fein zerkleinern. Paradeiser einmal durchschneiden zu den Chilis geben und zerkleinern. Dann Masse in Topf füllen und mal einkochen lassen, so ca. eine Stunde, bis das meiste Wasser verdampft ist, und die Masse einzudicken beginnt, dann Gelierzucker, Salz und Zitronensaft dazu geben und kochen lassen. Anschließend eventuell mit Mixstab nochmals mixen. Die Marmelade sofort in heiß ausgespülte Gläser füllen, diese sofort verschließen und auf den Kopf stellen - oder auch nicht. Ich mach das eigentlich nie und das ganze funktioniert trotzdem. Schmeckt hervorragend zu reifen Käsen und Leberpasteten.

Um Verwechslungen vorzubeugen empfiehlt es sich, die Gläser zu beschriften. Ich bin ja nicht so überzeugt davon :-) Aber nach einigen Fehlgriffen unter dem Motto: das merk ich mir doch was das ist, besteht der Mann darauf - und ich muss sagen, recht hat er. Weil die Käsekrainer (von denen ich mir ganz sicher war, dass es Bratwürste sind ) mit Sauerkraut waren doch eine recht eigenwillige Kombination und derer hatten wir, aufgrund fehlender Etiketten, doch schon einige
 
 

Donnerstag, 10. September 2015

So, jetzt

ist der da, der neue Blog. Worum soll es gehen? So ganz genau ist es nicht definiert, aber hauptsächlich wird es um Stricken, Färben von Textilien mit Pflanzenfarben, Pflanzen und Veranstaltungstipps in und um Wien gehen.

Ich zeig mal mein aktuelles Strickprojekt:

Sockenwolle mit roten Zwiebelschalen gefärbt, Muster: Kleines Fenster (Ennstaler Model mit gekreuzten Maschen)

Veranstaltungstipps für das kommende Wochenende:
TAM und TCM Wochenende in den Gärten in Hirschstetten
https://www.wien.gv.at/umwelt/parks/blumengaerten-hirschstetten/veranstaltungen/ oder am 12.9.2015 zum Tag der offenen Tür bei Dahlien Wirth im 18. Bezirk. Da kann man in Ruhe gustieren welche Dahlien nächsten Jahr im Garten oder am Balkon spriessen sollen. Dahlien eignen sich sehr gut für eine Topfkultur und können so auch einen milden Winter am Balkon überstehen. Mehr über Dahlien gibt es in einem der nächsten Beiträge http://www.dahlienwirth.at/ http://www.dahlienwirth.at/