Dann versuchen wir es wieder einmal, 2020 war ja in vielerlei Hinsicht ein besch.... Jahr für uns alle, es besteht daher die nicht unberechtigte Hoffnung, dass es dieses Jahr wieder besser wird. Ich spinne noch immer, die Färberei ist etwas ins Hintertreffen geraten, dafür filze ich wieder mehr, was mir sehr viel Spass macht. Zur Zeit setze ich mich mit dem Thema Handpuppen auseinander. Hier mal Rata und Touille auf der Suche nach einem Stück Käse 😁 Verwendet habe ich pro Handpuppe ca 45g Bergschaf und ein paar Locken vom Gotland Pelzschaf um ein bisschen "Leben" in die Farbe des Körpers zu bringen. Die Schnurrhaare sind aus Pferdehaaren gefertigt. Das Bergschaf und das Pferd haben ein friedliches und glückliches Leben hier in Österreich, ist also ein regionales Produkt 😀 Ich find die beiden echt niedlich.
Posts mit dem Label Ruth Pryce werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ruth Pryce werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 7. Januar 2021
Montag, 20. April 2020
Wiedereinstieg
Seit heute bin ich im 21. Jahrhundert angekommen und hab jetzt endlich eine stabile Internetverbindung und möchte daher den Blog wieder aufleben lassen, da es mir viel angenehmer ist, als nur auf fb posten zu können. Vielleicht findet sich ja wieder der eine oder andere Leser.
Pflanzengefärbte Wolle ist doch immer wieder ein Augenschmaus :-)
![]() |
| Handgesponnene Gotland Pelzschafwolle im Farbkreis, macht sich auch als Wanddekoration sehr gut |
![]() |
| Dänisches Spaelsau, pflanzengefärbt und in Naturtönen |
Mittwoch, 16. Oktober 2019
Hallo, hallo
ist da jemand? Der letzte Post ist auch schon wieder eine Weile her. Es tut sich halt viel und ich find dann nicht die Zeit hier zu schreiben - ich hoffe, ich bekomme das wieder besser hin. Am Samstag gibt es einen Korbfilzkurs - ich bin schon sehr gespannt wie das wird und freue mich schon darauf.
Montag, 21. Januar 2019
Jakobsschaf, die Zweite....
ein Teil der Vliese ist mal verarbeitet, das heißt: aussortiert, gezupft, gewaschen (mehrmals) - während des Trocknes nochmal gezupft, durchgekämmt, kardiert und dann endlich versponnen. Die beiden Stränge wurden mittlerweile der Schafbesitzerin übergeben, die sich daraus eine wohlig wärmende Haube stricken wird. Die kann man auch bei der momentan herrschenden Kälte gut gebrauchen. Das Garn ist sehr weich und hat eine wunderbare Qualität. Ich hoffe, dass ich dieses Jahr wieder zu Jakobsschafvliesen komme.
Sonntag, 18. November 2018
Gesammelte Werke
Alle meine Sitzfelle, das mit den langen schwarzen Locken und das Gelbe haben mittlerweile ein neues Zuhause gefunden. Verarbeitet wurde nur Wolle aus österreichischen Biobetrieben. Verwendet habe ich die Locken von Walliser Schwarznasen, ungarischem Zacklschaf, Juraschaf, Alpinem Steinschaf und Texelschaf, bzw. Texelmixe. Schon erstaunlich welche Vielfalt da geboten wird und das sind längst noch nicht alle die es gibt, die Suche geht also weiter. Falls jemand Interesse hat, entweder selbst Sitzfelle herzustellen oder gerne ein Fellchen haben möchte - email genügt.
Mittwoch, 7. Juni 2017
Ysop
Die Ysoppflanzem haben mittlerweile deutlich zugelegt, aber die Kollegen aus dem Vorjahr sind klar im Vorteil.
Der große Strauch wird bald zu blühen beginnen, dann haben die Bienen wieder viel zu tun!
Wer mehr über Kräuter und ihre unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten erfahren möchte:
Am 24.6.2017 (also kurz nach Johanni) findet in 2224 Sulz im Weinviertel von 10:00 -13:00 ein Workshop zum Thema: Kräuterverarbeitung Basiswissen: Kräuterauszüge selbst herstellen, statt.
Folgende Themen werden behandelt: welche Öle verwende ich, wie stellt man einen alkoholischen Auszug her, welche Alternative gibt es zum alkoholischen Auszug, was sammelt man wann und wie?
Hergestellt wird ein einfacher Balsam und ein aluminiumfreies Sommerdeo.
Kosten: 55,--/TN, Skript und Material ist inkludiert.
Anmeldung bis 20.6 per email: pryce.ruth@gmail.com
Freitag, 20. Mai 2016
Versuch macht kluch :-)
Am Samstag kam, im Rahmen einer Kräuterwanderung, das Gespräch wieder mal auf den Japanischen Staudenknöterich (Fallopia japonica), der ja ein wirklich eine Plage ist. Rezepte wurden ausgetauscht, aber da man zum Essen nur die jungen Triebe verwenden kann, ist die Zeit dafür schon vorbei (zumindest hier im Weinviertel). Aber, dachte ich, ich hab da doch mal wo gelesen, dass sich der Staudenknöterich aufgrund seines Oxalsäuregehalts zum Beizen eignet. Aufgrund des alten Problems (Zeitmangel und etwas zuviele Projekte im Kopf :-)) bin ich noch nicht dazugekommen, es auszuprobieren. Also ran an die Schaufel und Wurzeln (eigentlich sind es Rhizome) ausgraben-
![]() |
| 210g Wurzel, grob geschält und gewaschen |
![]() |
| Färbeflotte, sieht ja schon mal nicht sooo schlecht aus |
Mittwoch, 2. März 2016
Zaghaft..
So richtiges Färbewetter ist ja noch nicht - aber ich musste mal anfangen:
Alles mit Krappwurzel gefärbt, der zweite Strang von links ist ein 50% Seide- 50% Wollegemisch, ein Traum - so weich, so richtig zum Reinkuscheln. Der rechte Strang ist in Natura schon oranger, das Foto ist leider nicht optimal, ich muss mich mal um eine neue Kamera kümmern, das wird aber etwas dauern :-(
Da Frau ja nicht untätig ist, habe ich vergangenes Wochenende einen Workshop zum Thema: "Ein Glück, dass es Pech gibt" besucht, wo es um die Gewinnung von Baumharzen, den Unterschied zwischen Harz und Gummi, sowie um die Verarbeitung von Pech ging. Den Termin hatte ich von:
https://gartenpolylog.org/events. Dort werden einige sehr interessante Sachen angeboten, nicht nur zum Thema Gemeinschaftsgarten. Es gibt auch jeden ersten Mittwoch im Monat ein gemütliches Treffen, wo Ideen, Samen und Pflanzen getauscht werden können.
Ich bin jetzt ja auch Besitzerin eines Spinnrades :-) Bis dort die ersten Erfolge zu verzeichnen sind, wird es aber etwas dauern. Wenn meine Freundin Julia spinnt, dann sieht das immer so einfach aus, aber ich sage euch: ganz so einfach ist die Sache nicht. Bis jetzt habe ich zwar geschafft, dass sich der Kammzug in meinem Schal verfangen hat - und ich mich fast erwürgt hätte, aber Faden ist leider noch keiner entstanden. Aber: wie bei fast allen Dingen: Übung macht (vielleicht) den Meister!
Ich bin jedenfalls schon neugierig, wann ich den ersten, regelmässigen Faden schaffe.
Alles mit Krappwurzel gefärbt, der zweite Strang von links ist ein 50% Seide- 50% Wollegemisch, ein Traum - so weich, so richtig zum Reinkuscheln. Der rechte Strang ist in Natura schon oranger, das Foto ist leider nicht optimal, ich muss mich mal um eine neue Kamera kümmern, das wird aber etwas dauern :-(
Da Frau ja nicht untätig ist, habe ich vergangenes Wochenende einen Workshop zum Thema: "Ein Glück, dass es Pech gibt" besucht, wo es um die Gewinnung von Baumharzen, den Unterschied zwischen Harz und Gummi, sowie um die Verarbeitung von Pech ging. Den Termin hatte ich von:
https://gartenpolylog.org/events. Dort werden einige sehr interessante Sachen angeboten, nicht nur zum Thema Gemeinschaftsgarten. Es gibt auch jeden ersten Mittwoch im Monat ein gemütliches Treffen, wo Ideen, Samen und Pflanzen getauscht werden können.
Ich bin jetzt ja auch Besitzerin eines Spinnrades :-) Bis dort die ersten Erfolge zu verzeichnen sind, wird es aber etwas dauern. Wenn meine Freundin Julia spinnt, dann sieht das immer so einfach aus, aber ich sage euch: ganz so einfach ist die Sache nicht. Bis jetzt habe ich zwar geschafft, dass sich der Kammzug in meinem Schal verfangen hat - und ich mich fast erwürgt hätte, aber Faden ist leider noch keiner entstanden. Aber: wie bei fast allen Dingen: Übung macht (vielleicht) den Meister!
Ich bin jedenfalls schon neugierig, wann ich den ersten, regelmässigen Faden schaffe.
Labels:
Färben,
Filzen,
Häkeln,
Kräuterakademie,
Paradeiser,
Pflanzen,
Pflanzen färben,
Ruth Pryce,
Stricken,
Weinviertel,
Weinviertler Kräuterakademie,
Wolle,
Wolle färben mit Pflanzen
Samstag, 13. Februar 2016
Färbesaison ist eröffnet
Auf zu neuen Ufern: meine erste Kammzugfärbung!
Als Vergleich habe ich einen Strang Merinowolle mitgefärbt, die Farben sind dort doch deutlich intensiver (wie immer mit auf dem Foto: der Fuss :-))
![]() |
Gefärbt wurde mit Cochenille, roter Zwiebelschale und Ligusterbeeren.
Der Kammzug stammt von einem Corridaleschaf, und eine liebe Freundin
wird ihn dann verspinnen. Ich werde zwar bald stolze Besitzerin eines
eigenen Spinnrads sein, aber die ersten Versuche werden noch ein bisschen
dauern. Ich bin ja schon sehr neugierig, wie der Kammzug dann versponnen
aussieht.
|
Abonnieren
Posts (Atom)












