Sonntag, 16. Oktober 2016

Mal was Neues

neulich habe ich einen Kochkurs zum Thema Hülsenfrüchte in Heidis Kochwerkstatt in Wolfpassing bei Wolkersdorf besucht. Am Plan stand: Linsenaufstrich, Apfel-Linsensuppe, Kichererbsenlaibchen, Bohnensalat, Mungobohnenkeimlinge auf Hühnerscheiben, Bohnensemmelknödel und Süsse gefüllte Bohnensackerl mit Kürbis-Weingartenpfirsischkompott - und das alles in 4 Stunden.

Auch frische Kräuter kamen nicht zu kurz, herrlich wenn man sie einfach vor der Haustüre ernten kann!
 

Hier rastet die Bohnensemmelknödelmasse (ganz
ohne Ei, also auch für Veganer geeignet)


Dann war alles so spannend und interessant, dass ich wieder einmal auf's Fotografieren vergessen habe :-)
Hier die Hühnerbrust auf Mungobohnen-
sprossen  mit Kichererbsenlaibchen
Das Dessert "Süsse Bohnensackerl mit Kürbiskompott"
war einfach der Knaller!





 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 








Dienstag, 11. Oktober 2016

Es wird wieder gestrickt.......

Julia hat tolle Wolle gesponnen: Merinowolle, die wir vorher mit Säurefarben gefärbt haben (da waren die Temperaturen etwas färbefreundlicher als sie es heute sind), dann hat sie die Wolle dreifach verzwirnt

 
 und ich hab sie angestrickt :-) Das wird ein ganz supertolles Herbstkuscheltuch für mich!

 
 
 
 

Mittwoch, 5. Oktober 2016

here and there and back again....

So, jetzt ist es endgültig vorbei mit den Urlauben :-(
Der letzte hat uns an Orte geführt, über die schon Filme gedreht wurden, in einem Land das für seinen exzentrischen Geschmack bekannt ist, geführt...





 
Na, wer errät wo wir waren, um welche Filme es sich handelt, und wer der männliche Hauptdarsteller war?? Zugegeben, das 2. Foto ist sehr schwierig, weil der entscheidende Hinweis eher im Hintergrund zu finden ist :-)
 
Frisch inspiriert von den zahllosen, allesamt tollen Indern, folgendes Rezept:
 
Mango-Tomaten-Chutney (sehr, sehr lecker)
0,75 kg reife Tomaten, ohne Stielansatz und ohne Kerne
1 reife Mango, 2 Zwiebeln (in diesem Fall waren es weisse Zwiebel)
2 TL weisse Senfkörner, 1 TL schwarze Senfkörner, die Samen von 3 grünen Kardamonkapseln, 1 scharfe Chilischote (bei mir war es ein Habaneros), 1 TL gemahlener Kreuzkümmel, 1 TL Kukurma gemahlen, ein drei Zentimeter grosses Ingwerstück, 2 dl Malzessig, 4 EL Gelierzucker 2:1
 
Die Senfkörner und die Samen der Kardamonkapseln kurz trocken anrösten und dann zermörsern, dann den klein geschnittenen Zwiebel in etwas Öl weich dünsten, dann den Kreuzkümmel, den klein geschnittenen Ingwer, das Kukurma, die fein gehackte Chilischote und die gemörsterten Gewürze dazugeben und kurz miteinander weiter rösten, dann die Tomaten und die kleingeschnitte Mango dazu und ca eine Stunde auf kleiner Flamme einköcheln lassen. Wenn die Masse angedickt ist, den Malzessig dazugeben und nochmals eine viertel Stunde köcheln lassen, dann den Gelierzucker dazugeben, gut einrühren, aufkochen lassen und noch heiss in Twist-off Gläser füllen. Schmeckt sehr gut zu verschieden Curries, aber auch zu Leberpastete und reifen Weichkäsen

Dienstag, 6. September 2016

Zaghaft...

erste Ecoprintversuche


                              verschiede Eukalyptusarten auf Wolletamin

Kastanienblatt auf Baumwolle die mit Reseda und Indigo gefärbt wurde

Ich dachte ja immer, die Färberei ist ein komplexes Thema, aber Ecoprint ist da noch ein bisschen umfangreicher. Ich werde auf alle Fälle dranbleiben, man kann da ja schon sehr tolle Dinge machen.

Ansonsten steht Tomaten einkochen auf dem Programm:

 
von oben nach rechts: Black from Tula, Sibirian, Black Plum, Japonski Triffle, Heartbreaker, 3 Käsehoch und eine gelbe von der ich den Namen nicht mehr weiss, die aber ein leichtes Zitronenaroma hat, sehr lecker!! Also gemischter Satz auf gut Deutsch :-)

Donnerstag, 4. August 2016

Neulich in Asparn an der Zaya...

gab es wieder einen Workshop über das Färben von Wolle mit Pflanzen. Zugegeben, die Technik war  nicht urzeitlich, sondern eher neuzeitlich :-)


gefärbt haben wir mit: Goldrute (der Strang in der Mitte wurde mit Eisenacetat behandelt)
  
von li hinten: Goldrute/Eisenacetat, 2x Rotholz, 2x rote Zwiebelschalen
Rotholz 2. Zug mit Soda, gelbe Zwiebelschalen, 2x Alkannawurzel
2x Goldrute, 2x Blauholz, alle Stränge gebeizte Sockenwolle
und auch zweifarbig: Goldrute mit Rotholz
 

2x Nussblätter kalt gefärbt, 2x Nussblätter heiss gefärbt,
ungebeizte Sockenwolle

 
Insgesamt haben wir 2,4 kg Wolle, 2 graue Bergschafvliese zu Testzwecken und einige Merinokammzüge mitgefärbt, Fotos folgen :-), es war ein wunderschöner Tag mit viel Spass. Herzlichen Dank nochmals an Alle!



Dienstag, 26. Juli 2016

schon lange versprochen, jetzt ist es endlich soweit

ein kleiner Bericht über die Dahlie. Die Dahlien oder auch Georginen genannt, sind vor circa 200 Jahren aus Mexiko nach Europa gekommen. Die Spanier brachten zwar schon im 16. Jahrhundert einige Exemplare nach Europa, aber die Pflanzen verschwanden wieder. Den Azteken war die Dahlie als Sonnensymbol heilig, durch die runde Blüte mit ihren radial angeordneten Zungenblättern sieht sie ja auch tatsächlich wie eine kleine Sonne aus, und sie wurde auch als Heilpflanze verwendet. Die Knollen der Dahlie sind essbar und so wurde sie auch als Speisepflanze genutzt. Die Knollen sollen einen leicht süßlichen Geschmack haben, ich glaube, ich werde das mal probieren :-)

Aber, was noch viel wichtiger ist :-)) Dahlienblüten eignen sich auch wunderbar um Wolle zu färben. Sie sind eine der wenigen Blütenfärbungen die relativ licht- und waschecht sind. Ein Versuch lohnt sich also auf alle Fälle. Nächste Überraschung:


 
gelbe Dahlienblüten färben orange! Obwohl in diesem Licht haben die Blüten ja so einen ganz leichten Hauch von orange, an der Blume schauen die ganz gelb aus.

 
Oben: Yak/Lamm, links und rechts Alpaka, und im Vordergrund ein Alpakakammzug. Da muss ich unbedingt noch einen Versuch mit mehr Blüten starten. Diesmal waren nur ca 100g verfügbar, das scheint zu wenig zu sein, obwohl der Kammzug schon ein echt strahlendes Orange hat. Gebeizt war die Wolle mit 8% Alaun und 4% Weinsteinrahm



Montag, 18. Juli 2016

Praxistest

Am Wochenende war ich am wunderschönen, aber auch sehr kalten Erlaufsee, es hatte nur 12°, um einen sehr interessanten Vortrag über die Lebensbedingungen der Kogi-Indianer (ein indigenes Volk in Kolumbien) zu hören.


Da hat mir meine gefilzte Unterlage gute Dienste geleistet :-) Verarbeitet habe ich 8 Lagen Bergschaf, portugiesische Merino und Shetlandwolle. Das isoliert wirklich gut, und auch das Sitzen auf dem Steinboden war schön weich :-)) . Ich muss unbedingt noch solche Unterlagen machen, Material gibt es ja genug.
 
Und als ich dann wieder zuhause war, war auch endlich das erste Herz rot!